{"id":305,"date":"2021-07-01T13:23:01","date_gmt":"2021-07-01T11:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/?page_id=305"},"modified":"2021-07-19T16:32:28","modified_gmt":"2021-07-19T14:32:28","slug":"test-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/?page_id=305","title":{"rendered":"Institut f\u00fcr Unterrichts- und Schulentwicklung"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Institut f\u00fcr Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) fokussiert seine T\u00e4tigkeiten auf Lernende und Lehrende, Lernarrangements, Organisationen und auf das Bildungssystem. Es wirkt in den Handlungsfeldern Forschung und Entwicklung sowie Lehre und Beratung im Bildungsbereich und ist in nationalen und internationalen Projekten t\u00e4tig. Der Schwerpunkt des IUS liegt in der LehrerInnenaus- und -fortbildung und dies schlie\u00dft Fragen der Lehrerinnen- und Lehrerprofessionalit\u00e4t mit ein. Informationen zu den Forschungsaktivit\u00e4ten des IUS finden sie auf unserer Webseite: Projekte unter <a href=\"https:\/\/ius.aau.at\/projekte\/\">https:\/\/ius.aau.at\/projekte\/<\/a> bzw. Publikationen unter: <a href=\"https:\/\/ius.aau.at\/publikationen\/\">https:\/\/ius.aau.at\/publikationen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Forschung zu Nachhaltigkeit und Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>In allen Arbeitsprozessen des Instituts werden die Nachhaltigkeit des Handelns und die Partizipation aller Beteiligten angestrebt. Der Austausch zwischen Schulpraxis, Wissenschaft und Schulbeh\u00f6rde stellt ein spezifisches Charakteristikum des IUS dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Forschungsprojekte und Publikationen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung sind beispielsweise:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Programm \u00d6KOLOG \u2013 \u00d6kologisierung von Schulen \u2013 Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In mehr als 600 \u00d6KOLOG Schulen aller Schularten und 10 P\u00e4dagogischen Hochschulen lernen und arbeiten Lehrkr\u00e4fte, Studierende und Sch\u00fclerInnen gemeinsam an den brennenden Themen unserer Zeit. \u00d6KOLOG, das gr\u00f6\u00dfte Netzwerk f\u00fcr Schule und Umwelt in \u00d6sterreich, regt zu nachhaltigem Denken und Handeln an. Ziel des Programms ist eine nachhaltige \u00f6kologische und soziale Schulentwicklung, die f\u00fcr das schulische Umfeld beispielgebend wirkt. Die Auseinandersetzung mit \u00d6kologie, Wirtschaft und sozialen Belangen wird in den \u00d6KOLOG Schulen und P\u00e4dagogischen Hochschulen im Leitbild bzw. Entwicklungsplan verankert. Seit M\u00e4rz 2015 koordiniert das IUS in Kooperation mit dem BMBF das \u00d6KOLOG-Programm und Netzwerk. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.oekolog.at\">http:\/\/www.oekolog.at<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Evaluation und Begleitforschung sind ein integraler Bestandteil von \u00d6KOLOG. Auf Ebene der teilnehmenden Schulen werden die Projekte von den beteiligten AkteurInnen dokumentiert und reflektiert. Seit Beginn des \u00d6KOLOG-Programmes werden auch regelm\u00e4\u00dfig Evaluationen und Begleitforschung zu Aspekten des \u00d6KOLOG-Programmes durchgef\u00fchrt. Diese Studien reichen von Fallstudien an einzelnen Schulen bis zu Erhebungen das gesamte Netzwerk betreffend. Die Evaluations- und Forschungsergebnisse unterst\u00fctzen die Weiterentwicklung der Arbeit an den Schulen und im gesamten Netzwerk. Dar\u00fcber hinaus werden die Studien breit gef\u00e4chert ver\u00f6ffentlicht (Tagungen, Seminare, Internet) und publiziert (in B\u00fcchern, Zeitschriften, elektronischen Medien).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Netzwerk Konsum neu denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltige Entwicklung braucht auch neue Zug\u00e4nge im Bereich des Konsums und des Wirtschaftens. Nachhaltigkeitsforschung und Verbraucherforschung haben daher einiges gemeinsam, ebenso Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung und Verbraucherbildung. Im Jahr 2015 wurde daher das Netzwerk \u201eKonsum neu denken\u201c gegr\u00fcndet. Ausgangspunkt waren drei Wahrnehmungen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Die bisherige Konsum- bzw. Verbraucherforschung im deutschsprachigen Raum engt das Ph\u00e4nomen \u201eKonsum\u201c oftmals auf Marktentnahme ein und will KonsumentInnen vielfach als \u201erationale AkteurInnen\u201c zu solchen machen oder sieht diese im anderen Extrem als unbewusst und emotional gesteuerte Subjekte<\/li><li>Ein Dialog \u00fcber die mannigfaltig vorfindbaren Konsumformen, -voraussetzungen und -motive findet zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Ans\u00e4tzen und Disziplinen bislang kaum statt.<\/li><li>WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen kommen bisher nicht oder zu selten mit PraktikerInnen und politischen AkteurInnen in Austausch, um verschiedene Sichtweisen auf Konsumph\u00e4nomene, Konsumvoraussetzungen und Konsumfolgen zu diskutieren. Mehr zu unserem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.konsumforschung.at\/konsumverstaendnis\/\" target=\"_blank\">Konsumverst\u00e4ndnis<\/a>.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Das zentrale Ziel des Netzwerks \u201eKonsum neu denken\u201c ist es, einen engeren Austausch \u00fcber ein als \u201eneu\u201c verstandenes <a href=\"http:\/\/www.konsumforschung.at\/konsumverstaendnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Konsumverst\u00e4ndnis und Verbraucherbild<\/a> anzuregen. Dieser Austausch soll zwischen verschiedenen Wissenschaften und wissenschaftlichen Konzeptionen sowie zwischen AkteurInnen aus den Wissenschaften, der Politik, der Bildung und der Praxis vertieft werden. Wesentliche S\u00e4ulen des Netzwerks sind eine Symposiumsreihe sowie die Buchreihe \u201eKritische Verbraucherforschung\u201c bei VS Springer (siehe: <a href=\"https:\/\/www.springer.com\/series\/13869?detailsPage=titles\">https:\/\/www.springer.com\/series\/13869?detailsPage=titles<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen finden Sie hier: &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.konsumforschung.at\/\">https:\/\/www.konsumforschung.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Kooperation SCiENCE_LINKnockberge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kooperation zwischen Alpen-Adria-Universit\u00e4t Klagenfurt und UNESCO-Biosph\u00e4renpark Nockberge unterst\u00fctzt und begleitet seit 2013 \u00f6konomische, \u00f6kologische, soziale und bildungsbezogene Innovationen in der Region. Diese Zusammenarbeit von Wissenschaft und praxisbezogener, nachhaltiger Entwicklung wurde in diesem Jahr durch die Fachhochschule K\u00e4rnten erweitert, wodurch nun auch ein Technologieschwerpunkt das Themenspektrum der Forschungsb\u00f6rse erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6H-Unigarten der Universit\u00e4t Klagenfurt\/Celovec<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00d6H-Unigarten an der Universit\u00e4t Klagenfurt wurde 2015 von Studierenden der Universit\u00e4t Klagenfurt gegr\u00fcndet und ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt f\u00fcr an Garten- und Nachhaltigkeitsthemen interessierten Menschen im Umfeld der Universit\u00e4t. Jedes Jahr werden unter dem Motto \u201eBiodiversit\u00e4t f\u00f6rdern, Artenvielfalt bestaunen und dem Planeten etwas zur\u00fcckgeben\u201c Gem\u00fcse, Kr\u00e4uter und auch Obst gepflanzt, \u00fcber die Gartensaison sorgsam gepflegt und schlie\u00dflich mit Freude geerntet. Seit seiner Gr\u00fcndung wird der Garten von Studierenden von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Teile des Gartens werden erneuert, neue Ideen im Garten erprobt und Impulse durch Kooperationen, wie bspw. mit der Lehre an der Universit\u00e4t, gesetzt. Seit 2021 wird die formale Anbindung des Gartens an die Lehre auch durch das Institut f\u00fcr Unterrichts- und Schulentwicklung unterst\u00fctzt. Dadurch konnten bislang ein Workshop zur Themenfindung f\u00fcr studentische Abschlussarbeiten entwickelt sowie Kooperationen zur Etablierung einer Lehre im und \u00fcber den Garten geplant werden. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/www.oeh-klagenfurt.at\/referate\/klima-und-umwelt\/\">www.oeh-klagenfurt.at\/referate\/klima-und-umwelt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeit wird als \u201eregulative Idee\u201c angesehen, die gesellschaftliche Lern- und Gestaltungsprozesse inspiriert und ihnen eine Orientierung bietet. Regulative Ideen helfen Erkenntnis zu organisieren und systematisch mit normativen Elementen zu verkn\u00fcpfen. Bezogen auf Nachhaltigkeit bedeutet dies, dass Widerspr\u00fcche, Dilemmata und Zielkonflikte in einem Diskursprozess zwischen allen involvierten Personen mit ihren Meinungsbildern, Interessen, impliziten und expliziten Wertvorstellungen sowie in jeder konkreten Situation neu verhandelt werden m\u00fcssen. Diese Aushandlungsprozesse bieten einen fruchtbaren Boden f\u00fcr Bildung und Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Basis dieses Konzepts von Nachhaltigkeit als regulativer Idee und eines aufgekl\u00e4rten Bildungsbegriffes, kann der Zusammenhang von Nachhaltiger Entwicklung und Bildung folgenderma\u00dfen umrissen werden: Nachhaltige Entwicklung ist Bestandteil einer allgemeinen Bildungsaufgabe mit der Absicht, einen Beitrag zur Humanisierung der Lebensverh\u00e4ltnisse zu bef\u00e4higen. Dabei wird von einem Bildungsbegriff ausgegangen, der die Selbstentwicklung und Selbstbestimmung des Menschen in Auseinandersetzung mit der Welt, mit anderen Menschen und mit sich selbst betont. Bildung bezieht sich dabei auf die F\u00e4higkeit zur reflexiven, verantwortungsbewussten Mitgestaltung der Gesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung. <\/p>\n\n\n\n<p>Was ist eine Kultur der Nachhaltigkeit und welche Bedingungen braucht es, dass die Transformation nicht nachhaltiger in nachhaltige Muster und Praktiken gelingt? Diese Fragen verfolgt der Ansatz&nbsp;der Kulturellen Nachhaltigkeit im Sinn einer kollektiven Selbstaufkl\u00e4rung. Kollektive&nbsp;Bildungs-, Kommunikations- und Entscheidungsprozessen&nbsp;bieten die M\u00f6glichkeit&nbsp;die Lebenswelt und&nbsp;Muster in unserer Kultur aufzudecken, zu reflektieren, zu hinterfragen und die sie bestimmenden Systemimperative neu zu denken. (Siehe dazu die Lehrveranstaltungen Kulturelle Nachhaltigkeit I und II.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Institut f\u00fcr Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) fokussiert seine T\u00e4tigkeiten auf Lernende und Lehrende, Lernarrangements, Organisationen und auf das Bildungssystem. Es wirkt in den Handlungsfeldern Forschung und Entwicklung sowie Lehre und Beratung im Bildungsbereich und ist in nationalen und internationalen Projekten t\u00e4tig. Der Schwerpunkt des IUS liegt in der LehrerInnenaus- [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","inspiro_page_layout":"narrow","inspiro_hide_title":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"class_list":["post-305","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=305"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/305\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":317,"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/305\/revisions\/317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nachhaltigkeit.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}